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Langerfeld feiert 700 Jahre erste urkundliche Erwähnung
Stadt Wuppertal Stadtteil Langerfeld
in Zahlen:
Fläche: 9,82 km2 Einwohner: 20.874 davon männlich: 10.086 (48,3%) weiblich: 10.788 (51,7%)
Schulen: 5 Grundschulen, 1 Hauptschule, 1 Gesamtschule
Sport: 1 Sporthalle, 3 Sportplätze, 5 Turnhallen, 3 Kleinspielfelder, 1 Gartenhallenbad
Kinder & Jugend: 6 Kindergärten, 6 Kindertagesstätten, 17 Spielflächen, 2 Jugendzentren, 1 Spielplatzhaus
Langerfeld ist heute ein Stadtteil von Wuppertal. Seit 1975 bildet Langerfeld zusammen mit den kleineren Ortsteilen
Beyenburg, Laaken und Eschensiepen den Stadtbezirk "Langerfeld-Beyenburg". Dieser Stadtbezirk zählt heute 26.400 Einwohner. Davon entfallen allein auf Langerfeld 20.800 Einwohner.
Mittelpunkt Langerfelds ist und war seit eh und je der Marktplatz. Hier laufen die Straßen aus allen
Himmelsrichtungen zusammen. Verkehrsmäßig liegt Langerfeld an der Autobahn A 1 Bremen-Köln mit der Abfahrt
"Wuppertal-Langerfeld". Durch Langerfeld führt die Bergisch-Märkische Eisenbahnlinie Köln-Hagen. Ferner als
Nahverkehrsmittel die alle 20 Minuten verkehrende S-Bahn Mönchengladbach-Düsseldorf -Wuppertal-Hagen mit einem Haltepunkt an der Kohlenstraße in Langerfeld. Sieben Buslinien (602, 604, 606, 608, 616, 618 und 626)
komplettieren den Nahverkehr in Langerfeld.
Langerfeld verfügt über vielschichtige Industrie-, Gewerbe-, Groß- und Einzelhandelsunternehmen sowie über diverse
Speditionen. Ein Stadtbüro, zwei Krankenkassen, zwei Banken, verschiedene Arztpraxen, fünf Grundschulen, eine
Hauptschule, eine Gesamtschule, zwei Kindertageseinrichtungen sowie einige Kindergärten sind in Langerfeld vorhanden. Kulturelle Einrichtungen sind die Stadtteilbibliothek, das Outback und die Bandfabrik. An
Freizeiteinrichtungen gibt es fünf Sport- und Turnhallen, ein Hallenschwimmbad, drei Sportplätze, drei Jugendzentren,
ein Spielplatzhaus und mehrere Kinderspielplätze. Ein großes Grün-, Naherholungs- und Wandergebiet mit einem Wildgehege befinden sich im Süden Langerfelds auf dem Hedtberg und dem Ehrenberg.
Das Langerfelder Wappen
Das Wappen besteht aus dem Schild, eine bis ins Mittelalter benutzte Schutzwaffe, zugleich auch Ehrenzeichen. Der
Schild des Langerfelder Wappens ist gevierteilt und an der oberen linken Seite mit einem Einschnitt versehen. Das den Einschnitt umgebende obere linke Feld ist schwarz.
Das obere rechte Feld enthält auf weißem Untergrund ein Schwungrad, sowohl als Hinweis auf die hiesige Industrie als
auch auf ein Wappenzeichen des adligen Herrn von Dobbe (Dobben) zu Lier, einst Besitzer der früheren Wasserburg Haus Rauental.
Auf dem unteren linken Feld des Wappens ist ebenfalls auf weißem Grund ein Garnbündel dargestellt, das auf die
Bleicherei und das Textilgewerbe hinweist, in dem im 18. und 19. Jahrhundert die meisten Langerfelder Familien ihren Lebensunterhalt fanden.
Das untere rechte Viertel des Wappens ist grün. Langerfeld gehörte bis 1922 zu Westfalen. Deshalb enthält das Wappen die alten westfälischen Farben schwarz, weiß und grün.
Der Wappenschild ist von oben links nach unten rechts mit rot-weiß geschachten Schrägbalken der Grafschaft Mark
versehen, zu der Langerfeld früher gehörte. Das damalige Amt Langerfeld hat nach der Jahrhundertwende ein Wappen
anfertigen lassen, auf dem von einem Adler die Wappen der Gemeinden von Langerfeld und Nächstebreck, die zum
Amt gehörten, gehalten werden. Zuvor hatten beide Gemeinden nie ein Wappen besessen. Die Gemeindevertretung hat
das Langerfelder Wappen am 25.03.1902 genehmigt. Vermutlich bedingt durch die Ablehnung des Antrages auf Stadterhebung 1912, den 1. Weltkrieg (1914/1918) und die 1922 erfolgte Eingemeindung Langerfelds und
Nächstebrecks nach Barmen versäumte es die Gemeinde, das Wappen durch die übergeordneten preußischen Behörden amtlich genehmigen zu lassen.
mit freundlicher Unterstützung von Herrn Linkenbach, Bürgerverein Langerfeld e.V.
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