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Die Feuerwehr in Heckinghausen

Heckinghauser haben immer Visionen. So könnte eine freiwillige Feuerwehr in Heckinghausen heute aussehen:

Heckinghausen Feuerwehr

 

      

 

Bericht aus dem Jahresbericht 2003:

Noch ist der erste Spatenstich der neuen Feuer- und Rettungswache für Barmen in der Waldeckstraße in Heckinghausen nicht getan, aber schon ist klar, dass eine lange Feuerwehrtradition in Heckinghausen damit fortgesetzt wird.

Bereits am 22. Juli 1783 wurde ein Kaufvertrag für ein Grundstück für ein Spritzenhaus zwischen Johann Scharpenacker und den Einwohnern Heckinghausens und der Bockmühle geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt wird auch dort eine Feuerlöschspritze angeschafft worden sein.

Im Jahre 1848 entstand der „Heckinghauser Weg“ (heute Heckinghauser Straße) und das Spritzenhaus musste weichen. Es wurde kurzfristig von Peter Lüttringhaus in der Gosenburg auf dem Gelände der Familie Schnutenhaus ein anderer Platz zur Verfügung gestellt. 1871 wurde ein Spritzenhaus in der Spiekerstraße auf einem Gelände der Bergisch-Märkischen Eisenbahn erstellt. Hier fand auch die bereits 1858 bei Beduwe in Aachen gefertigte Spritze eine Unterkunft. Die alte Spritze wurde dem Bereich Westkotten zugeteilt.

1891 – Heckinghausen wuchs zunehmend zu einem größeren Stadtteil Barmens heran – wurde in der Ziegelstraße auf dem Hof der Schule ein Gerätehaus für einen Standrohrkarren vom Bauunternehmer Goost erstellt. Heckinghausen hatte zu dieser Zeit zwei Löschzüge: Löschzug 4 Spiekerstraße und Löschzug 5 Ziegelstraße. Beide gehörten zur Abteilung III Oberbarmen der Feuerwehr Barmen.

1895 wurde dann in Barmen eine Berufsfeuerwehr gegründet. In diesem Zusammenhang wurde 1908 in der Werlestraße 23 die Feuerwache II bezogen. Heute ist darin ein Umspannwerk der Stadtwerke beheimatet.

Im Bereich Heidt wurde 1872 eine Spritze angeschafft, die 1880 im Gerätehaus mit Steigerturm in der Turnstraße untergebracht wurde. Auch diese Feuerwehr ist aus der Turnerschaft entstanden.

Fast 220 Jahre ist der Brandschutz nun in Heckinghausen alt. Hieran kann man leicht erkennen, warum manch einer der Langerfelder Kameraden immer noch mit stolz von der „FF Heckinghausen“ spricht. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es seit fast 100 Jahren in Heckinghausen keinen freiwilligen Brandschutz mehr gibt.

Als Heckinghauser bin ich froh, in der Feuerwehr Langerfeld eine Heimat gefunden zu haben, vor allem wenn man bedenkt, dass die Langerfelder Wehr den freiwilligen Brandschutz in Heckinghausen sicherstellt.

Daran wird sich auch mit der neuen Berufsfeuerwache an der Waldeckstraße nichts ändern.

Gedanken zur FF Heckinghausen von Carsten Schlabach